Vitamine & Co.
Coenzyme |
Vitamine | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Der Name "Vitamin" setzt sich zusammen aus vita (lat.: Leben) und
amin (stickstoffhaltige, basisch reagierende organische Verbindung).
Die als erstes entdeckte Verbindung dieser Art wurde später in B1 (= Thiamin)
umbenannt. Die Bezeichnung Vitamin wurde auch für die anderen Verbindungen übernommen, da man
fälschlicherweise annahm, alle Vitamine seien Amine. Vitamine gehören zu den wesentlichen Bestandteilen in unserer Nahrung. Dem Organismus sind sie nur aus äußeren Quellen oder unter Einfluss von Milieufaktoren (z.B. der Darmflora) zugänglich. Sie wirken, indem sie bestimmte Wirkgruppen von Enzymen ersetzen, die vom Körper verbraucht werden. Vitamine werden nur in sehr geringen Mengen benötigt. Der empfohlene Tagesbedarf liegt je nach Vitamin zwischen 5 µg bis 60 mg. Werden nicht genügend Vitamine zugeführt bzw. können nicht genügend Vitamine resorbiert (= aufgenommen) werden, entstehen Vitamin-Mangelkrankheiten, sogenannten Avitaminosen. Ein Überangebot (z.B. bei den stark speicherbaren Vitaminen A oder D) führt ebenfalls zu Krankheiten, den Hypervitaminosen. Die Vitamine A, D, E, F und K fettlöslich. Die Vitamine A, D, E und K zudem auch lipoidlöslich. Während die Vitamine B1, B2, B16, B12, C und H sowie die Bioflavonoide wasserlöslich sind. Man unterscheidet drei Klassen: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Im Gegensatz zu den B-Vitaminen und dem Vitamin H, die Vorstufen wichtiger Coenzyme sind, werden die fettlöslichen Vitamine A, C, D und E nur von "höheren" Lebewesen benötigt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||